So helfen die German Doctors auf den Philippinen

Auf den Philippinen helfen die German Doctors seit 1983 und unterhalten an drei Standorten Hilfsprojekte: Auf Luzon, Mindanao und Mindoro werden Menschen kostenlos behandelt, die sich ansonsten keinen Arztbesuch leisten können. In unseren Armen­hospitälern können wir werdende Mütter sicher durch die Schwangerschaft begleiten, Tuberkulose-Kranke medizinisch betreuen und chirurgische Eingriffe durchführen. Darüber hinaus machen sich täglich Ärzte-Teams mit der so genannten Rolling Clinic in abgelegene Gebiete der philippinischen Inseln auf, um auch diejenigen Patienten zu erreichen, die fernab der Zivilisation leben. Jedes Jahr können konnten dank dem unentgeltlichen Einsatz deutscher Ärzte über 150.000 Behandlungen vorgenommen werden.

Daten und Fakten zur Philippinen-Hilfe

Projektstandorte: Luzon, Mindanao und Mindoro

Einsätze: Von 1983 bis Ende 2017 wurden von den Ärztinnen/Ärzten insgesamt mehr als 3.500 unentgeltliche Einsätze durchgeführt.

Patientenkontakte: Jährlich werden von unserer Hilfs­organisation auf den Philippinen über 150.000 Behandlungen vorgenommen.

Häufigste gesundheitliche Probleme: Infektionskrankheiten, Bronchitis, Hauterkrankungen, Mangel- und Unter­ernährung, Bluthochdruck, Diabetes und Tuberkulose.

Schwerpunkte: Auf Mindanao unterhalten wir zur Versorgung der armen Be­völkerung basismedizinische Hospitäler in Buda und Valencia. Zudem vermitteln wir grundlegendes Wissen zu den Themen Gesundheit, Hygiene und gesunde Ernährung in sogenannten Family Health Classes und engagieren uns in der Schwangeren­betreuung und Geburtshilfe. Auf Luzon und Mindoro ist die basis­medizinische Be­handlung der ver­nachlässigten indigenen Be­völkerung wichtig. Mit der Rolling Clinic versorgen wir die ländlichen Gebiete der beiden Inseln und bilden dort Gesundheits­arbeiter aus. Neben der allgemein­medizinischen Be­treuung setzen wir auf Mindoro auch Zahnärzte ein.

Das sind die German Doctors

Die German Doctors leisten ehrenamtliche Arzteinsätze in Ent­wick­lungs­ländern und helfen dort, wo das Elend zum Alltag gehört. In unseren Projekten auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone helfen Ärzte auf unentgeltlicher Basis, Krankenstationen zu betreiben und Patienten zu behandeln, die dringend auf medizinische Hilfe angewiesen sind. Die einge­setzten Mediziner arbeiten in ihrem Jahresurlaub oder im Ruhe­stand für einen Zeitraum von 6 Wochen und verzichten dabei auf jegliche Vergütung. Seit 1983 wurden so über 7.000 Hilfs­einsätze weltweit durchgeführt.